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Spätrömische Dekadenz (20.02.2010)



In den letzten Tagen geistert der Begriff spätrömische Dekadenz durch die Presse im Zusammenhang mit Hartz IV und der Einstellung zur Arbeit in Deutschland.

Ich habe selbst in der Zeit von 1989 bis 1997 in einem Berliner Sozialamt als Sachbearbeiterin gearbeitet und unter Anderem neue Kollegen und Auszubildende betreut.

Letzte Woche kam im Morgenmagazin in der ARD ein Bericht darüber, dass zum Beispiel allein erziehende Friseusen mehr Geld haben, wenn Sie von Hartz IV leben, als wenn sie arbeiten gehen. Das wirklich Faszinierende daran ist, dieses Beispiel haben wir schon Anfang der Neunziger benutzt, wenn wir neuen Kollegen erklärt haben, wie schwer es ist, jemanden wieder zum Arbeiten zu ermuntern, wenn er oder sie erstmal soziale Leistungen zum Lebensunterhalt bekommt.

Das bedeutet, an sich war schon damals alles bekannt, worüber wir heute staunen, die Arbeitslosigkeit frisst Deutschland auf!

Theoretisch müssen zwei Menschen auf der Einkommensstufe eines normalen Bürokaufmanns ein Leben lang arbeiten gehen, um eine Person zu ernähren, die trotz Arbeitsfähigkeit nicht arbeiten geht, auch wenn diese Person nur durchschnittlich oft krank ist und keine Kinder bekommt.

Jeder Drittklässler kann ausrechnen, dass so etwas nicht funktionieren kann.

Meiner Meinung nach ist das Problem, dass viele Kinder der nachwachsenden Generation gleich in Hartz IV-Haushalte reinwachsen, in der fehlende Bildung und Arbeitslosigkeit normal ist.

Statt Kindergelderhöhungen und Erhöhungen der Regelsätze für Kinder, sollte das Geld genutzt werden, um diesen Kindern Bildung zu vermitteln, sie sozial zu betreuen und ihnen aufzeigen, warum es sich lohnt, eine Ausbildung zu machen, bzw. arbeiten zu gehen!

Doch sind wir mal ehrlich, welche Chancen haben viele dieser Menschen, warum sollen sie arbeiten gehen, wenn der Unterschied zwischen Arbeit und Hartz IV nur marginal in der Geldbörse spürbar ist.

Es ist auf Dauer einfach nicht machbar eine immer größer werdende Anzahl arbeitsfähiger Arbeitloser schlicht mit durch zu füttern.

Natürlich muss es Menschen, die nicht arbeitsfähig sind, aus gesundheitlichen Gründen oder Krankheit, möglich sein vernünftig zu leben.

Aber warum ist es unsere Pflicht für Menschen zu sorgen, die schlicht keine Lust haben, sich selbst finanziell zu versorgen, weil sie es für zu mühsam halten, zu arbeiten?

Deutschland ist ein Sozialstaat heißt es, aber wie sozial verhalten sich die Menschen, die es sich einfach gemütlich machen und uns alle für sich arbeiten lassen?

Wenn Deutschland ein Sozialstaat sein soll, dann müssen auch diese Menschen sich sozial verhalten, das bedeutet sich selbst versorgen, durch Einsatz ihrer Arbeitskraft.

Es reicht nicht, dass Menschen nachweisen, dass sie sich beworben haben. Eine Freundin von mir hatte in Berlin einen Friseur-Salon, täglich kamen dort Leute heran, die wortwörtlich "nur einen Stempel wollten". Wenn sie nachfragte, bekam sie zur Antwort, das wäre zum Nachweis, dass sie sich dort beworben haben, worauf sie antwortete: "Aber Sie haben sich ja nicht bei mir beworben."

Das ist das Problem, es reicht sein Bemühen nachzuweisen, doch ist das wirklich genug?

Dazu kommt, dass sich gerade in finanziell schwachen Familien die Anzahl der Kinder viel mehr erhöht, als in den Familien, die in der Lage sind, selbst für ihren Unterhalt zu sorgen. Natürlich haben auch finanziell schwache Menschen das Recht Kinder zu bekommen, doch warum reichen nicht ein oder zwei Kinder, warum müssen es gleich viel mehr sein? Am Ende ist dann absehbar, dass diese Familien nie wieder in der Lage sind, sich selbst zu finanzieren und der Sozialstaat übernimmt für alles die Verantwortung.

Doch genau das darf ein Sozialstaat nicht, die soziale und finanzielle Verantwortung für Menschen übernehmen, die nicht bereit sind, diese selbst zu tragen. Natürlich muss man genau hinsehen, wer in welcher Höhe Geld für seinen Lebensunterhalt zu bekommen hat, denn es wäre eh nicht für alle Arbeitslosen genug Arbeit da, aber so wie es jetzt ist, geht es nicht weiter!

Deutschland muss umdenken, nur dann ist ein Bankrott zu vermeiden, ein Sozialstaat muss sich um die Kranken, Alten und Schwachen kümmern, aber nicht um die Faulen und Desinteressierten. Menschen, die Verantwortung für sich tragen, können stolzer und aufrechter gehen.

Und in einem Land, das nicht Schmarotzer mit trägt, lässt es sich besser und ruhiger leben.



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Spätrömische Dekadenz und soziale Verantwortung