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Alltägliches

Man hätte Architekt werden sollen (21.10.2011)



Das deutsche Recht wirft so manche Blüten, eine erlebe ich zur Zeit, doch ich will von Anfang an berichten.

Meine Firma programmiert, macht Unternehmensberatung und auch Webpräsenzen, ich habe sie seit 20 Jahren und der Ablauf ist wie folgt: man bekommt eine Anfrage, wenn man es kann, erstellt man ein verbindliches Angebot, dann bekommt man den Auftrag, leistet und wird nach erbrachter Leistung bezahlt.

Nun werden sich Einige von Euch denken, warum erzählt sie das, das ist doch ganz klar.

Das dachte ich auch!

Ich fragte bei Architekten an, da ich ein Altbauhaus sanieren und umbauen wollte. Einer der Architekten, der, der dann auch den Zuschlag bekam, gab an, solche Aufträge schon durchgeführt zu haben. Den Ausschlag gab schließlich, dass er ein Pauschalangebot machte. Das bedeutet, er erklärte, selbst wenn es teurer wird, bleibt es beim vereinbarten Honorar!

Das Ganze endete im Chaos, was ich leider zu spät merkte, da ich vom Bauen keinerlei Ahnung habe und für die Bauzeit ausgezogen war.

Die Baukosten wurden massiv überschritten, durch Planungsfehler mussten Dinge doppelt getan werden, manche Planungen erfolgten gar nicht oder falsch, was zu Mängeln führte und am Ende zog ich damals aus Termingründen wieder auf einer Baustelle ein.

An dieser Stelle, konnte man nun wenigstens das Schlimmste verhindern (Zum Beispiel die Planung am gleichen Tag auf allen Etagen Türen einzubauen und die Treppen zu fliesen).

Dafür hatte ich dann recht schnell einen beleidigten Architekten, der gar nicht verstand, warum er denn Schuld sein soll, wenn etwas schief ging und warum ich einen zweiten Architekten (übrigens einen guten) als Sachverständigen hinzuzog.

Also, lange vor Abschluss der Bauarbeiten, bekam ich eine Mail, wo der arme, überforderte Architekt mir mitteilte, dass er alles hinwerfe, es keinen Sinn habe, weil das Vertrauen zerrüttet sei. Ich stimmte mit Freuden zu! Danach hörte ich nie wieder etwas von ihm, bis.

Bis er mich verklagte!

Der Architekt, der seine Arbeit dermaßen destaströs verrichtet hatte (soweit er das denn tat), dass ein 35-Seiten-Schadensgutachten die Folge war, war nämlich der Meinung, er hat viel mehr Geld zu kriegen als vereinbart. Und das, obwohl er manche Bauphasen gar nicht und manche nur zum Teil erbacht hatte und die, die er geleistet hat, alle mehr als mangelhaft, denn selbst die Planung war wohl katastrophal, wie ich inzwischen weiß.

Also, nur um es festzuhalten, ein Architekt pfuscht, wirft mittendrin hin, verursacht Schaden und klagt dann noch, weil er mehr Geld will, als für einen korrekten Ablauf vereinbart.

Und wisst Ihr, was das deutsche Recht dazu sagt?

Er hat Anspruch auf sein Honorar, und zwar nicht nur auf den Pauschalbetrag, sondern auf einen Betrag, der der Bausumme entspricht, sogar eben von den Beträgen, die erst verbaut wurden, als er schon lange abgetaucht war.

Gut, ich kann ihn dann ebenfalls verklagen und wenn festgestellt wird, dass etwas schief lief, dann leistet seine Versicherung.

Aber erst einmal muss ich jemanden bezahlen, der seine Arbeit weder konnte, noch vertragsgemäß ausgeführt hat und zwar sogar noch über den Pauschalbetrag im Vertrag hinaus.

Achja, ich hätte Architekt werden sollen, ich würde nur Wolkenkratzer-Aufträge annehmen, für Millionen, würde mir mit dem Geld einen schönen Tag machen und meine Versicherung leisten lassen.

Aber ehrlich, nein würde ich nicht. Ich würde genau wie jetzt, korrekt und anständig mein Geld verdienen, ohne Jemanden zu betrügen.

Zum Glück sind nicht alle Architekten so!

Und nun wisst Ihr auch, warum es so lange keine Termine bei mir gibt!



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Deutsches Recht, Gesetz und Architekten