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Atemkontrolle

 
  Atmen bedeutet Leben. Wenn der Sklave die Kontrolle über die Atmung in die Hände der Herrschaft legt, liefert er sich ihr auf Leben und Tod aus. Die SM Praktik Atemreduktion ist sehr riskant.

Die Faszination der Atemreduktion liegt nicht nur im vollständigen Ausgeliefertsein bzw. der totalen Kontrolle, sondern auch im biologischen Prozess, der eintritt, wenn der Sklave zu wenig Sauerstoff bekommt. Die Unterversorgung mit Sauerstoff im Gehirn führt zu einem Euphorie-Zustand, den der Sklave bisweilen wie das Gefühl beim Orgasmus empfindet, ohne dass sexuelle Stimulierung vorausging. Dieser Rausch macht den Reiz der Atemkontrolle für Sklaven aus.

Einfache Atemkontroll-Spiele, die diesen orgiastischen Zustand allerdings kaum bewirken, sondern eher das Gefühl des Ausgeliefertseins auslösen, sind beispielsweise Hand Over Mouth, kurz Hom genannt. Die Herrschaft drückt ihre Hand auf den Mund des Sklaven und nimmt ihm so die Luft zum Atmen. Ähnlich wie Luftanhalten auf Befehl wird der Sklave allerdings irgendwann selbständig nach Luft schnappen, sich wehren und die Atemkontrolle somit beenden.

Weitergehende Beispiele für Atemreduzierung ist das Facesitting. Setzt die Herrschaft sich bekleidet oder mit nacktem Gesäß auf das Gesicht des Sklaven, kann sie ihm die Luft nehmen und Atemkontrolle ausüben. Hierbei wird es für den Sklaven schwieriger, sich selbst zu befreien. Die Herrschaft bestimmt den Zeitpunkt, wann er wieder zu Atem kommt. Eine ähnliche SM-Praktik ist das Smothering. Mit Hilfe einer Smotherbox, in der sich der Kopf des Sklaven befindet und auf deren einziger Öffnung die Herrschaft sitzt, kontrolliert sie, wie viel und was - Frischluft oder ihre Darmwinde - der Sklave atmen darf.

Würgespiele, Strangulation oder Erhängen, Drowning, also Ertränken, sowie Plastiktüten oder Frischhaltefolie über den Kopf gehören zu den riskanten Asphyxie Praktiken. Auch der Schlag auf die Halsseite zur Auslösung des Karotis-Sinus-Reflex, der schlagartig zur Sauerstoff-Unterversorgung (Asphyxie) führt, kann schnell tödlich enden. Atemkontrolle auf diese Weise zu praktizieren ist lebensgefährlich.



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